Gedanken und Fortschritte zum Science-Fiction Rollenspiel Xegity

Thu, 16 Oct 2008

Kämpfe - Durch Netz und Realität

Das Netz bei Xegity ist überall! Wie also könnten da Kämpfe aussehen? Dadurch, dass VR und primäre Realität immer mehr oder weniger verschwimmen, ergeben sich interessante neue Möglichkeiten. Sowohl Wahrnehmung der Situation, als auch Wirkung der Waffen können unter den Einfluss der VR gelangen. Hier ein paar Gedanken dazu, wie das denn aussehen könnte.

Waffen

Schon die Waffen an sich müssen ganz anders konzipiert sein, wenn der Kampf in einer ganz oder teilweise virtuellen Welt stattfindet. Natürlich, eine Kugel die in der realen Welt auf ein Ziel trifft, macht dort Schaden. Aber dieser Fall muss ja erstmal herbeigeführt werden, und da kann die VR (und auch die Nanotech, und sonstige Kriegstechnologie) einiges am üblichen Resultat verbiegen. Es ist da sicher praktisch, wenn jede Waffe eine Softwarekomponente hat, die ein eigenes »Netzbewusstsein« beinhaltet und so die Anweisungen des Nutzers interpretieren und optimal umsetzen kann. Wenn die Waffe erkennt, dass der Nutzer nicht in der Lage ist, ihre Möglichkeiten auszunutzen, kann sie ihm auch hilfreich unter die Arme greifen - oder gar die Zusammenarbeit verweigern. ;)

Wahrnehmung

Um überhaupt gezielt agieren zu können, muss der Kämpfer wissen, wie die Situation um ihn herum »tatsächlich« aussieht. Wobei »tatsächlich« nicht der Lage in der primären Realität entsprechen muss. Zwei Kampfteilnehmer müssen ja gar nicht notwendigerweise am selben Ort sein und können trotzdem gegeneinander agieren. Wenn ein Kämpfer sich nur auf seine menschlichen Sinne verlässt, sieht er vielleicht seinen Gegner gar nicht, oder nicht am richtigen Ort, wenn sich dieser mittels VR-Emittern tarnt.

Außerdem könnte es in den Netzknoten in der Umgebung gefährliche Programme geben - oder eine Nanowolke, die Kugeln auffrisst, wirkt wie eine undurchdringliche Wand für die gewählte Waffe. All dies muss erstmal erkannt werden. Wahrnehmung, Täuschung, Gegenmaßnahmen und Gegen-Gegenmaßnahmen prägen diesen Aspekt der Kämpfe.

Nicht-Örtlichkeit

Kämpfer müssen sich nicht am selben Ort befinden, um gegeneinander agieren zu können. Sie können sich auf rein virtueller Ebene bekriegen, zum Beispiel in dem sie versuchen, ein schädliches Programm ins Interface ihres Gegners einzuschleusen, oder nach belieben physische Waffen oder Gegenmaßnahmen auf Stratum 0 hinzunehmen. Das können zum Beispiel Kampfsonden, die Selbstverteidigungsanlagen eines Gebäudes oder Nanowolken sein, aber natürlich auch gute alte Methoden wie Handwaffen und Panzerfahrzeuge, bis hin zu Orbitalkanonen.

Je gefährlicher eine Waffe in der Realität ist, desto besser werden auch ihre Kontrollen versteckt. Oftmals auf sehr hohen Strata, die dann auch nur den Experten zugänglich sind (die Orbitalkanone zum Beispiel).

Virtuelle Waffen

Das Ganze wäre ja nur halb so lustig, wenn man nicht auch auf rein virtueller Ebene einen Gegner bezwingen könnte. Zum einen kann man die Software angreifen, die ein gegnerischer Kämpfer als Hilfsmittel benutzt.

Aber jeder, der ein Interface benutzt, setzt im Prinzip auch sein Hirn der direkten Bedrohung durch das Netz aus. Je höher das Stratum, auf dem gekämpft wird, desto subtiler die Manipulationsmöglichkeiten. Auf höheren Strata ist der Effekt eher psychisch, auf niederen dagegen physisch. So kann man auf niederen Strata einen epileptischen Anfall auslösen oder die Nerven überlasten, auf höheren das »Ich« des Gegners auflösen, ihn vollkommen wahnsinnig machen, oder ihn in einer zeitlosen Dimension einschließen. Oder man führt gar einen philosophischen Super-GAU herbei, so dass der Gegner zu dem Schluss kommt, er kann gar nicht existieren! (Vielleicht eine Methode, die die KIs benutzen ;))

Dies sind erstmal einige Denkanstöße. Details werden folgen. :)

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